NABU Waiblingen
 
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Chronik des NABU Waiblingen

 

Die Geschichte des ?Bundes für Vogelschutz? beginnt mit dem Gründungsbeschluß vom 15. Dezember 1898 und dessen Vollzug am 1. Februar 1899 in der Stuttgarter Liederhalle. Dabei konnten bereits über 1000 Mitglieder gezählt werden.

Zu den Gründern des Bundes gehören neben Frau Kommerzienrat Lina Hähnle die Herren Prof. Dr. Miller, Regierungsbaumeister Gross, Prof. Dr. Vosseler, Dr. Piesbergen sowie Frau Oberfinanzrat Schuler-Köllreuter.

Die Ortsgruppe Waiblingen ist im Jahr 1909 gegründet worden. Aus der Chronik für das Jahr 1910 ist zu entnehmen, dass die Ortsgruppe am 1. Januar 1910 über 6 Mitglieder verfügte. Damals wegen des Sammelns neuer Mitglieder Sammler genannt, war auch in Waiblingen eine Frau.

Frau Medizinalrat D. Kommerell hatte sich für die Ideen von Lina Hähnle begeistert und die Initiative für einen eigenen Ortsverband ergriffen. Im Folgejahr erhöhte sich die Mitgliederzahl auf 8. 1912 waren es 12 Mitglieder. Am 1. Oktober 1913 wurden 16 Mitglieder verzeichnet, wieder unter der Führung einer Frau, diesmal Frau Forstamtmann Spörr.

So ist es nicht vermessen zu sagen, dass die Ortsgruppe Waiblingen des ?Bundes für Vogelschutz? auch mit ein Teil der lokalen Frauenbewegung gewesen ist.

1965 wurde mit Herrn Horst Hanemann erstmals ein Waiblinger Bürger als Schatzmeister in den Bundesvorstand berufen. Damals wurde auch die Überleitung des ?Bundes für Vogelschutz? in den ?Deutschen Bund für Vogelschutz? beschlossen. Mit Herrn Horst Hanemann, der auch lange Jahre Leiter der Waiblinger Ortsgruppe gewesen war, gelangte auch die Geschäftsstelle nach Waiblingen. Sitz war das Gebäude Lange Straße 24.

Geschäftsführer war Oberst a. D. Robert Berger. Sein Verdienst ist es, dass eine geordnete, gut organisierte Geschäftsstelle in der Lange Straße 24 in Waiblingen aufgebaut wurde. Später wurde der Sitz nach Ludwigsburg verlegt. Herr Berger, der erste Bundesgeschäftsführer des DBV verstarb am 10.06.1982. Er war es auch, der damals den Reiseveranstalter DBV-Tours gegründet hat.

Das Gebäude Lange Straße 24 in Waiblingen wurde leider beim Bau der Marktpassage abgebrochen. Damals gab es noch viele Mehlschwalben in der Waiblinger Innenstadt, nicht zuletzt waren auch an dem schönen Fachwerkgebäude in der Langen Straße zahlreiche Nistkästen befestigt gewesen.

Horst Hanemann gab 1979 den Vorsitz des Landesverbandes Baden-Württemberg nach langer erfolgreicher Arbeit ab. Leider ist Herr Hanemann wegen eines Atemwegleidens von Waiblingen wegen der dort besseren Luft weg auf die Baar gezogen.

Nach Herrn Hanemann war Herr Günter Bubeck Leiter der Ortsgruppe Waiblingen des DBV geworden. Unter seiner Führung gelang es, für den Ortsverband zahlreiche neue Mitglieder zu werben. Herr Bubeck hat durch seinen Beruf als Architekt und seiner aktiven Mitgliedschaft im Schwäbischen Albverein einen sehr großen Bekanntheitsgrad besessen. Viele der noch heute aktiven Mitglieder wurden damals für die Naturschutzarbeit angeworben und sind ihr bis heute treu geblieben.

In diesem Zusammenhang muß ein Name genannt werden, der damals, wie kein zweiter, aktive Naturschutzarbeit verkörpert hat. Horst Hellerich, Vogel- und Naturschützer, Jäger und Angler hat sehr viel für aktiven Natur- und Vogelschutz geworben und solchen auch überall praktiziert. Er war stets Vorbild, wenn es darum ging, die in der damaligen Zeit bestehenden Widersprüche zwischen den verschiedenen Interessengruppen zu überbrücken. Durch seine herzliche, aber dennoch bestimmte Art ist ihm das immer hervorragend gelungen. Er kannte so viele Leute, dass es praktisch unmöglich war, mit ihm in vorgegebener Zeit durch die Stadt zu gehen. Leider verstarb Horst Hellerich viel zu früh und konnte seine zahlreichen Aktivitäten nicht mehr im Ruhestand genießen.

Seit dem 25. Februar 1983 leitet Herr Bruno Lorinser die Ortsgruppe Waiblingen.
Im Jahr 1990 hat sich der Ortsverband als eigenständiger Verein konstituiert. Damit war es möglich, rechtlich selbstständig und weitgehend unabhängig vom Landes- oder Bundesverband zu agieren.

In diese Zeit fiel auf der Grundlage gezielter Werbeaktionen ein rasanter Zuwachs an Mitgliedern.  2009 hatte der Ortsverband ca. 900 Mitglieder. Das macht ihn zu einem der größten Waiblinger Vereine.

Inzwischen sind aber auch viele NABU Mitglieder dem allgemeinen Trend der Vereinsaustritte gefolgt und so ist unsere Mitgliederzahl (Stand 2011) auf unter 600 geschrumpft.  Wir hoffen das dieser Abwärtstrend gestoppt werden kann und die Natur wieder einen größeren Stellenwert in der Bevölkerung erhält. Die Natur , und dazu zählen wir Menschen schließlich auch,  wird dankbar dafür sein.

Die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten brachte für den Deutschen Bund für Vogelschutz  die Neuorganisation im
Naturschutzbund Deutschland.  So lautet die Bezeichnung der Ortsgruppe seitdem NABU Waiblingen.

 

                                                             


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